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Notar a.D. Dr. Peter Veit

Notarkosten bei Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Für die Beurkundung einer Vorsorgevollmacht fällt eine 1,0-fache Gebühr an.

Als Geschäftswert ist grundsätzlich die Hälfte des vorhandenen Vermögens des Vollmachtgebers ohne Schuldenabzug anzusetzen.

Im Einzelnen betragen die Gebühren z.B. bei folgenden Geschäftswerten:


Geschäftswert in € Beurkundungsgebühr
10.000,- 75,-
25.000,- 115,-
50.000,- 165,-
250.000,- 535,-
500.000,- 935,-

Die Gebühr ist auf maximal € 1.735,- begrenzt. Mehr fällt also selbst bei einem nochmals deutlich höheren Vermögen in keinem Falle an.

Die Errichtung einer separaten Patientenverfügung kostet meist € 60,-. Bei höherem Vermögen steigt diese Gebühr auf bis zu € 165,-.

Inhaltlich sinnvoll und zugleich kostengünstig kann es sein, die Patientenverfügung mit einer Vorsorgevollmacht zu kombinieren. Dann entstehen möglicherweise deutlich geringere oder gar keine Mehrkosten gegenüber den ohnehin mit der Vollmacht verbundenen.

Hinzu kommen jeweils die Schreibauslagen und sonstigen Auslagen wie Porto, Telefongebühren und Faxgebühren sowie die gesetzliche Mehrwertsteuer.

Sie haben eine Rechtsschutzversicherung? Im Rahmen des Beratungsrechtsschutzes im Erb- und Familienrecht werden die Notarkosten möglicherweise erstattet. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Versicherung.